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Fuhrparkmanagement und Leasing

Was ist bei Leasingfahrzeugen zu beachten?

Zunächst kommt es natürlich auf die Vertragsform an. In der Regel schließen Fuhrparkmanager sogenannte Kilometerverträge mit den Fuhrparkmanagement-Gesellschaften ab.

Kilometervertrag risikolos?

Als Hauptgrund wird meist angegeben: „Bei Kilometerverträgen trägt der Leasinggeber das Verwertungsrisiko.“ Der erfahrene Fuhrparkmanager weiß aber, dass dies nur bedingt zutrifft. Denn die Leasingrate hängt zum großen Teil vom Wertverlust ab. Hat der Leasingpartner also den zukünftigen Restwert falsch eingeschätzt und dadurch die Rate zu niedrig kalkuliert, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt diese Fehlkalkulation zu bereinigen.

Dies geschieht in der Regel durch Geltendmachung von Fahrzeugmängeln. Da wird dann schon mal gerne ein altersbedingter kleiner Kratzer mit in den Bewertungsbogen mit aufgenommen, was eine Nachzahlung zur Folge hat.

Laufleistungen kontrollieren!

Bei Kilometerverträgen ist es wichtig, immer wieder die aktuellen Laufleistungen zu überprüfen. Denn  jeder zu viel gefahrene Kilometer kann richtig teuer werden und Zahlungen nach sich ziehen. Eine gute Fuhrparkmanagement-Software leistet hier gute Hilfe. Ob man dem System der Leasinggesellschaften immer trauen kann, lasse ich einmal dahingestellt. Hier stellen sich dennoch einige Fragen: Wie oft werden die Kilometerstände gepflegt und bereinigt. Wie sorgsam gibt der Fahrer die Kiloemeterstände beim Tanken an…

Es ist sicherlich kein Fehler sich sein eigenes Fuhrparkmanagement System aufzubauen, auf das man sich 100% verlassen kann.

Fahrzeugbeschaffung

Aber auch schon bei der Beschaffung hat der Fuhrparkmanager einiges zu tun. Er muss zunächst das richtige Fahrzeug wählen.  Ein professionelles Fuhrparkmanagement nutzt dafür eine Car-Policy und gleicht diese in regelmäßigen Abständen ab. Wie schon erwähnt hängt die Leasingrate zum großen Teil vom Wertverlust ab und nicht vom Neupreis. So kann es durchaus sein, dass das vermeintlich teuerere Fahrzeug eine günstigere Leasingrate erhält.

Wenn man dann weiß, welches Fahrzeug man leasen möchte, muss man noch den richtigen Leasingpartner wählen. Ein Angebotsvergleich kann hier durchaus lohnenswert sein. Aber auch hier gilt, nicht immer ist die günstigste Rate auch das beste Angebot. Dies weiß man erst, wenn man das Fahrzeug zum Leasingende wieder zurückgibt. Hat sich der Leasinggeber verkalkuliert ist in der Regel Ärger vorprogrammiert.

Das Leasingende

Da der Wertverlust mit zunehmendem Alter abnimmt, sollte der Leasingvertrag auch immer zum Leasingende gekündigt werden. Ein Weiterlaufen lassen des Verträgs ohne diesen neu anzupassen, ist meiner Ansicht die schlechteste Option. Da die ursprüngliche Leasingrate mit einem höheren Wertverlust berechnet wurde.

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