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Fuhrparkmanagement: Kuriose Meinung

Wieder einmal bin ich im Internet auf etwas Kurioses zum Thema Fuhrparkmanagement gestoßen: Link

Auf dieser Seite geht es um den Kostenpunkt Fuhrpark. Dabei ist mir folgender Textabschnitt ins Auge gesprungen:

„Will ich einen Fuhrpark inhouse managen, dann brauche ich schon sehr, sehr gute Leute, um hier wirklich herzeigbare Verbesserungsergebnisse zu erzielen. Ein simples Excel-Programm ist dafür nicht geeignet. Da benötigt man schon professionelle Software. Und die ist extrem teuer und rentiert sich erst ab einer Fuhrparkgröße von rund 300 Fahrzeugen.“

Ich muss zugeben ich kenne mich auf dem österreichischem Markt nicht besonders aus, aber dass sich eine Fuhrparksoftware erst ab 300 Fahrzeugen rechnet ist weit hergeholt. Bei FleetExpert kostet die Software für das Fuhrparkmanagement von 100 Fahrzeugen 650 Euro/Jahr inkl. Support und Wartung. Dies entspricht also gerade mal 6,50 Euro pro Fahrzeug und Jahr. Nimmt man nun einmal an, dass die Fahrzeugkosten eines Pkw bei rund 8.000-10.000 Euro im Jahr liegen, so sieht man schnell, dass diese Kosten überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Im Gegenteil denn  mit einer professionellen Software werden Unternehmen enorm entlastet.

Was hat es also mit der Aussage auf sich?

Man sollte generell immer darüber nachdenken, wer was veröffentlicht. Und welches Ziel Autor verfolgt. Bei dem o.g Zitatgeber handelt es sich um eine Agentur für Fuhrparkberatung, welches die Unternehmen auch operativ unterstützt. Logischerweise ist es deren Ziel, Einsparpotentiale aufzuzeigen und dem Kunden zu suggerieren das eine Inhouse-Lösung nicht sinnvoll ist.

Da könnte es dann schon störend sein, wenn der Kunde eine Software einsetzt mit der er genau feststellen kann, welche Kosten tatsächlich entstanden sind.  Bleiben Sie wachsam und trauen Sie nur den Zahlen die Sie selber gefälscht haben 🙂

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