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Fuhrpark unter Beschuß – Kostenexplosion!

Schon heute dürfte klar sein, dass die Fuhrparkkosten in diesem Jahr deutlich ansteigen werden.
Die Gründe hierfür sind:

  • steigende Kraftstoffkosten (höhere Preise / E10 mit schlechterem Wirkungsgrad)
  • steigende Reifenpreise (Reifenhersteller kündigten an, die gestiegenen Rohstoffpreise an die Kunden weiterzugeben)
  • Anstieg der Neuwagenpreise (Konjunkturbelebung, geringere Rabatte, Weitergabe der Rohstoffpreise an die Kunden)

Die Mobilität wird auch zukünftig ein grosses Loch in die Kassen vieler Unternehmen reißen. Umso wichtiger ist es, die Kostenfresser genau zu identifizieren. Einparpotentiale findet man in fast jedem Fuhrpark. Aber nur dann wenn man die Kosten auch wirklich kennt und sich nicht von „falschen Auswertungen“ blenden lässt.

Wo soll man den Hebel ansetzen um die Kosten einzubremsen?
Das fängt schon bei der Fahrzeugauswahl an, aber hört da noch lange nicht auf!
Denn das wirtschaftlichste Fahrzeug nützt nichts, wenn der Fahrer unnötig Gas gibt. Der Gasfuß verursacht ja nicht nur hohe Kraftstoffkosten, sondern beeinflusst auch den Fahrzeugverschleiß. Wer die Kraftstoffkosten im Griff hat, hat in der Regel auch seinen Fuhrpark im Griff. Die einfache Formel lautet: Wer wenig und sparsam fährt hat niedrige Betriebskosten. Und dies erkennt man am schnellsten am Kraftstoffverbrauch.

Was in der Theorie so einfach klingt, sieht im Fuhrparkalltag aber ganz anders aus. Denn schon das ermitteln des Kraftstoffverbrauchs ist in der Praxis eine hohe Hürde. Jeder Fuhrparkleiter wird da ein Lied von singen können. Das grösste Problem, die Kilometerstände. Falsche Kilometerstände = falscher Verbrauch = falsche Auswertung = Null Transparenz.

Da hilft es auch nicht, wenn Ihr Leasinggeber Ihnen die Auswertung zur Verfügung stellt. Denn eins ist klar: Bullshit in = Bullshit out.
Die Lösung lautet also: Sorgen Sie für Qualität und glauben Sie nur Ihren Zahlen. Ich gebe zu, das ist ziemlich zeitaufwendig, aber schließlich geht es darum die Kosten zu minimieren. Und dafür werden Sie ja eigentlich als Fuhrparkverantwortlicher letztendlich bezahlt.

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