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Fuhrpark außer Kontrolle?

Ich stöbere am Wochenende immer wieder gerne in diversen Fachzeitschriften. Und da ich bin ich auf einen Artikel gestoßen, der mich aufhören lies. Laut Aussage des GE-Tochterunternehmens ASL wüssten viele Unternehmen nicht, wie sich Ihre Fuhrparkkosten zusammensetzen.

Etwas zweifelhaft ist diese Aussage auf den ersten Blick schon, denn die Unternehmen haben ja schließlich eine Buchhaltung. Dennoch kann man mit diesen Daten nur wenig anfangen. Eine reine Kostenbetrachtung ist bei Fahrzeugen deren Kosten unter anderem von der Laufleistung abhängen nahezu nutzlos. Und die Frage ist, ob die Buchhaltung die Daten den Verantwortlichen regelmäßig zur Verfügung stellt.

Wenn die Aussage zutrifft, dass viele Unternehmen die Kosten nicht detailiert kennen, so wäre das sehr bitter. Denn die Fuhrparkkosten gehören in vielen Unternehmen neben den Personalkosten zu den höchsten Kostenblöcken. An was liegt es? Zu wenig Zeit, zu wenig Know-how oder fehlende Werkzeuge?

Vielleicht ist man aber auch nur konsequent und verfährt dort streng nach dem Motto „Ohne Controlling brauche ich keine Datentransparenz“.

Nun wie dem auch sei, die Unternehmen vertun sich damit eine große Chance. Letztendlich wird man so zum Spielball anderer. Nämlich von Fuhrpark-Beratern & Leasinggesellschaften, die nicht immer ganz so unabhängig sind wie diese oft behaupten.

Das Wissen um die Kosten eines Fuhrparks bringt letztendlich nichts, wenn man keine Erkenntnisse daraus ziehen kann. Und damit möchte ich auf die Controllingreihe hier in dem Blog verweisen. Im Fuhrpark kann sehr viel Geld eingespart werden. Man muss nur wissen wie!

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