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Fahrzeugmangel – Nicht auf die leichte Schulter nehmen!

Fahrzeug XY steht zum Kundendienst in der Werkstatt. Dabei wird festgestellt, dass die Bremsen vorne ziemlich abgefahren sind und nur noch für wenige 1000 km gut sind. Eigentlich will die Werkstatt das Fahrzeug gar nicht mehr herausgeben, aber da Ihr Fahrer einen wichtigen Kundentermin wahrnehmen muss, verlässt er die Werkstatt mit dem Hinweis: „Das machen wir ein anderes Mal“.

Die Werkstatt ist aber so schlau und schreibt auf die Rechnung „Bremsen vorne noch ca. 1500 km haltbar“. Diese Rechnung geht Ihnen dann einen Tag später zu. Der Fahrer hat vor lauter Stress den Hinweis falsch interpretiert und glaubt dass der Werkstattmeister gesagt habe, dass die Bremsen erst beim nächsten Kundendienst fällig sind.

Rechnungen genau prüfen
Wenn Sie nun diesen Rechnungshinweis bei der Rechnungsprüfung überlesen und keine Beachtung schenken, ist Ärger vorprogrammiert. Kommt es nämlich wegen den Bremsen zu einem Unfall, können Sie als Fuhrparkverantwortlicher haftbar gemacht werden, da Sie für die Verkehrssicherheit Ihrer Fahrzeuge verantwortlich sind.

Deshalb sollten Sie jeden Hinweis der Werkstatt, welche die Fahrsicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen kann sehr ernst nehmen. Kontrollieren Sie jede Rechnung schon beim Rechnungseingang auf solche Hinweise und reagieren Sie umgehend. Lassen Sie keine Rechnung liegen, weil Sie derzeit überlastet sind.

Fahrzeugmängel dokumentieren
Wenn ein Fahrzeugmangel noch nicht akut ist, dann sollten Sie diesen unbedingt dokumentieren und auf Termin legen. Beispielsweise sagt Ihnen die Werkstatt, dass die Reifen des Fahrzeugs XY noch ca. 5000 km halten. Also legen Sie den Termin so fest, dass Sie rechtzeitig informiert werden. Teilen Sie dem Fahrer schriftlich mit, dass er die Reifen regelmässig kontrollieren soll, da laut Werkstatt diese nur noch wenige tausend Kilometer haltbar sind. Wenn innerhalb der nächsten 4000 km keine Rechnung über Reifen bei Ihnen eingeht, dann haken Sie unbedingt beim Fahrer nach.

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